|
Alles ist erlaubt – aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt – aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen. (1. Korinther-Brief Kapitel 10, Vers 23.24)
Nun ist schon der zweite Monat im Jahr angebrochen – der Februar. Gute Vorsätze, zum Jahresbeginn ernsthaft erwogen, sind vielfach schon Vergangenheit. Womöglich hat der Eine oder Andere sich vorgenommen, in diesem Jahr mehr Rücksicht aufeinander zu nehmen, etwa in Ehe und Partnerschaft, im Mietshaus, in der Gemeinde usw. Dabei sind es keine großen, überwältigenden Vorhaben, sondern eher kleine und unspektakuläre. Wie wäre es etwa, nicht immer „das letzte Wort“ haben zu wollen? Oder wo Meinung gegen Meinung steht, sich einmal gegenseitig „stehen zu lassen“, bis sich die „Wogen“ geglättet haben und die Aussicht auf ein konstruktives Gespräch besteht? Wie oft wird etwas „gesprochen“, ohne etwas „zu sagen“. Es nützt niemandem und baut in keiner Weise auf. Wer wünscht sich nicht ein gutes Miteinander im engsten Lebenskreis und auch darüber hinaus. Ein ermunterndes Wort, ein Telefonanruf und Mitnahme im Auto zum Gottesdienst können viel Freude und Dankbarkeit auslösen und nicht zuletzt auch das Gebet für meinen Nächsten. Nehmen wir uns an, so wie Gott uns auch annimmt mit unseren Stärken und Schwächen, dem Wollen und Versagen – so wie wir sind. Nicht der Andere soll zuerst damit beginnen, nein, ich fange an und hoffe, dass mein Verhalten Kreise zieht und wir miteinander die Weite und auch die Grenzen unseres Tuns erkennen zu unser aller Nutzen und Aufbauung. Der Monatsspruch für Februar mag eine gute Erinnerung sein.
Mit freundlichem Gruß, Ihr Klaus Gabriel.
|